FONTE Stiftung zur Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses
Aktuelles / Ausschreibungen

Ausschreibung von Gastprofessuren (an der Humboldt-Universität)
Ausschreibung von Gastprofessuren (an der Freien Universität)

Die FONTE-Stiftung bewilligt (halbe) Gastprofessuren sowohl an der Humboldt-Universität zu Berlin als auch an der Freien Universität Berlin für habilitierte Literatur-, Kultur- bzw. Genderwissenschaftler_innen  für die Dauer eines Semesters (6 Monate). Gastprofessuren an anderen Universitäten in Deutschland sind möglich, sofern die betreffende Universität der FONTE-Stiftung ihr Einverständnis bekundet.

Interessent_innen bitten wir, sich direkt mit der Vorstandsvorsitzenden, Frau Prof. Dr. Renate Kroll (Berlin), in Verbindung zu setzen bzw. mit dem Universitäts-Institut Ihrer Wahl.  

Antragsschluss der Ausschreibung von Gastprofessuren

Die Bewerbungen für das Sommersemester 2020 müssen der Stiftung bzw. dem jeweiligen Universitäts-Institut bis Ende Dezember 2019 vorliegen, für das Wintersemester 2020/2021 bis zum Mai 2020. Bewerbungen können der Stiftung zunächst auf elektronischem Wege übermittelt werden.

Die Bewerbungsunterlagen sollen enthalten:

    Bewerbungsschreiben
    Kurze Skizzierung der geplanten Forschungs- und Lehrvorhaben
    Wissenschaftlicher Lebenslauf mit Lichtbild
    Publikationsliste
    Kopie der Habilitationsurkunde

Geschäftsstelle ist zur Zeit in Berlin, Frau Prof. Dr. Renate Kroll (renate.kroll@romanistik.hu-berlin.de)

 

Ausschreibung von Gastprofessuren an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF  (und eines Lehrauftrags)

Die FONTE-Stiftung fördert eine halbe Gastprofessur an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF auch für das Sommersemester 2020 (01. April bis 30. September 2020) für habilitierte Film-, Gender-, Literatur- und Kulturwissenschaftler_innen für die Dauer eines Semesters (6 Monate) mit einem Lehrdeputat von 4 SWS.

Unabhängig von der Gastprofessur wird ein zusätzlicher FONTE-Stiftungs-Lehrauftrag in Höhe von 2 SWS für eine_n Künstler-Forscher_in gefördert. Für eine Bewerbung um den FONTE-Lehrauftrag ist eine Promotion wünschenswert, aber keine Bedingung.

Für die Gastprofessur wie auch für den Lehrauftrag werden insbesondere Lehrkonzepte aus der Genderforschung an der Schnittstelle von Filmtheorie und Filmpraxis gesucht. Mit der Gastprofessur und dem Lehrauftrag verfolgen die FONTE-Stiftung und die Filmuniversität das Ziel, den (künstlerisch) forschenden Nachwuchs in den Film-, Gender-, Literatur- und Kulturwissenschaften gezielt zu fördern, exzellente Forschung und Lehre in diesen Disziplinen zu unterstützen und insbesondere Genderthemen an der Hochschule zu stärken.

Die Bewerbungsunterlagen für eine Gastprofessur umfassen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Kurze Skizzierung der geplanten Forschungs- und Lehrvorhaben (max. 2 Seiten)
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf mit Lichtbild inkl. Publikationsliste
  • Verzeichnis der bisher erbrachten Lehrveranstaltungen
  • Kopie der PhD- oder der Promotionsurkunde und der Habilitationsurkunde

Die Bewerbungsunterlagen für einen Lehrauftrag umfassen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Kurze Skizzierung des geplanten Lehrvorhabens (max. 2 Seiten)
  • Künstlerischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Verzeichnis der bisher erbrachten Lehrveranstaltungen
  • Filmografie oder sonstiges Werkverzeichnis
  • Kopie der PhD- oder der Promotionsurkunde (falls vorhanden)

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. Dezember 2019 als PDF per E-Mail an

Frau Prof. Dr. Renate Kroll renate.kroll@romanistik.hu-berlin.de mit CC an Frau Dr. Anna Luise Kiss a.kiss@filmuniversitaet.de

Für das WS 2020/21 ist eine erneute Ausschreibung vorgesehen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Anna Luise Kiss : a.kiss@filmuniversitaet.de

 

Ausschreibung eines FONTE-Prospekts bzw. kleineren Buchprojekts

Die FONTE-Stiftung bietet einer (auch) geisteswissenschaftlich versierten Designerin bzw. einer (auch) künstlerisch orientierten Wissenschaftlerin die Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Buchprojekt an. Geplant ist ein in Absprache mit der Stiftung zu gestaltender Prospekt - in Gestalt eines Heftes oder Büchleins. Darin sollen literatur-, kultur- und genderwissenschaftlich erarbeitete Forschungsergebnisse verständlich und eingängig dargestellt werden. Anfragen bitte an: renate.kroll@romanistik.hu-berlin.de

Ausschreibung eines großangelegten literatur-/kulturwissenschaftlichen Forschungsprojekts (Gender-Studies)

Ein Forschungsdesiderat besteht noch immer in der gezielt historischen Aufarbeitung des textuellen/kulturellen Beitrags von Autorinnen - vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Das systematisch anzugehende bzw. weiter zu betreibende "re-discovering and re-reading of women's texts" dürfte maßgeblich dazu beitragen, den bis heute gültigen literarischen Kanon sowie die mehr oder weniger sakrosankten Literaturgeschichten zu ergänzen und zu modifizieren. Wie es sich in manchen Einzel-Studien bereits abgezeichnet hat, wird das Verständnis von Kunst, Literatur, Kultur, von Epochen und Gesellschaften zu korrigieren sein - wenn der bisher noch weitgehend brachliegende Beitrag von Autorinnen (Literatinnen) berücksichtigt wird.
Dabei soll es nicht darum gehen, ein Differenzdenken heraufzubeschwören oder zu vertiefen, sondern um den überfälligen Aufbau einer unparteiischen, geschlechtergerechten Literatur- und Kulturwissenschaft.

Interessierte Professor_innen, Privatdozent_innen bzw. Postdoktorand_innen (vorzugsweise aus der Romanistik) wollen sich bitte direkt mit der Vorstandsvorsitzenden, Frau Prof. Dr. Renate Kroll (siehe Geschäftsstelle Berlin), in Verbindung setzen.

Publikation

Künstlerinnen schreiben. Ein Beitrag zur Kunsttheorie
Herausgeberinnen: Prof. Dr. Renate Kroll und Dr. Susanne Gramatzki
Reimer-Verlag Berlin (März 2018)

In diesem Band werden die (autobiografischen) Schriften und theoretischen Beiträge von Künstlerinnen besprochen wie: Vigée Le Brun, Hagen Schwarz, Bashkirtseff, Werefkin, Modersohn-Becker, Berend-Corinth, Sandmann, Stepanova, Hepworth, Beauvoir, Bourgeois, Martin, Oppenheim, Abakanowicz, Export, (Nanne) Meyer. 

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