FONTE Stiftung zur Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses
Aktuelles / Gastprof. Frühe Neuzeit

Ausschreibung

Moderata Fonte-Forum für Frühe Neuzeit-Forschung
Siehe auch unter "Frühe Neuzeit-Forum"

FONTE-Stiftungsgastprofessuren

Das intramurale Moderata Fonte-Forum der FONTE-Stiftung zur Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses fördert die Karriere exzellenter Wissenschaftler:innen aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen (den diversen Literaturwissenschaften, der Philosophie, den Kultur- und Medienwissenschaften), die sich mit Themen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit befassen. Ein besonderes Anliegen der Stiftung ist dabei die Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen aus dem Bereich der historischen Frauenforschung bzw. der Gender Studies.

Das Moderata Fonte-Forum bietet zu diesem Zweck FONTE-Stiftungsgastprofessuren für Habilitierte an. Das Ziel der FONTE-Stiftungsgastprofessuren (zur Zeit 50% einer Vollprofessur) besteht darin, hochqualifizierte Wissenschaftler:innen während der Zeit ihrer Bewerbung auf (unbefristete) Professuren eine erste Berufsperspektive zu bieten. Inhaber:innen der Stiftungsgastprofessur erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, nach der Habilitation Erfahrungen als Hochschullehrer:innen an namhaften Universitäten, auch außerhalb der Heimatuniversität zu sammeln und darüber hinaus ihr Forschungs- und Lehrprofil zu erweitern. Die Dauer der Stiftungsgastprofessur umfasst normalerweise ein Semester (mit der Option auf eine einmalige Verlängerung).

Kooperationen im Bereich der Allgemeinen Literaturwissenschaft, Germanistik, Anglistik, Romanistik, Kultur- und Medienwissenschaften und Gender Studies bestehen zwischen der FONTE-Stiftung und der Humboldt-Universität (Berlin), der Freien Universität (Berlin), sowie der Filmuniversität Babelsberg (Potsdam).

Mit der Stiftungsgastprofessur verbunden ist die Projektförderung des Moderata Fonte-Forums für Frühe Neuzeit-Forschung sowie die aktive Teilnahme an der jährlich stattfindenden journée d’étude, die vornehmlich an der Humboldt-Universität zu Berlin oder der Freien Universität, Berlin, stattfindet. Diese auf die Mittelalter- und Frühe Neuzeit-Forschung fokussierten Treffen dienen dem wissenschaftlichen, interdisziplinären Austausch, der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch der Programm-Teilnehmer:innen.

Für die Bewerbung sind (gebündelt in einer PDF) einzureichen: Motivationsschreiben, Exposé zu einem aktuellen Forschungsprojekt (ca. 6.000 Zeichen), wissenschaftlicher Lebenslauf mit Lichtbild, Kopie der Promotions- und Habilitationsurkunde, Publikations- und Vortragsliste.

Anträge für das Sommersemster 2023 sind bis zum 30. November 2022 auf elektronischem Weg zu richten an beide Programm-Koordinatorinnen: Prof. Dr. Renate Kroll (HU Berlin) (renate.kroll@romanistik.hu-berlin.de) sowie Dr. Astrid Dröse (Universität Tübingen) (astrid.droese@uni-tuebingen.de).

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