FONTE Stiftung zur Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses
Aktuelles / Ausschreibungen

Ausschreibung von Gastprofessuren

Die FONTE Stiftung bewilligt (halbe) Gastprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin für habilitierte Literatur-, Kultur- bzw. Genderwissenschaftler_innen  für die Dauer eines Semesters (6 Monate). Gastprofessuren an anderen Universitäten in Deutschland könnten verhandelt werden.

Interessent_innen bitten wir, sich direkt mit der Vorstandsvorsitzenden, Frau Prof. Dr. Renate Kroll (Berlin), in Verbindung zu setzen. 

Antragsschluss der Ausschreibun von Gastprofessuren

Die Bewerbungen für das Sommersemester 2018 müssen der Stiftung bis spätestens 1.02.2018 vorliegen.  Bewerbungen können der Stiftung zunächst auf elektronischem Wege übermittelt werden. Geschäftsstelle ist zur Zeit in Berlin, Frau Prof. Dr. Renate Kroll (renate.kroll@romanistik.hu-berlin.de).

Ausschreibung eines Forschungsprojekts

Die FONTE Stiftung bewilligt (Post-)Doktorand_innen der Literatur- und Kunstwissenschaften einen ein- bis dreimonatigen Forschungsaufenthalt - zum Zwecke einer ersten Sichtung des schriftlichen bzw. künstlerischen Nachlasses der Hélène de Beauvoir. Das Material befindet sich in der Staatlichen Bibliothek in Regensburg; Konkrete Unterstützung bei der Forschungsarbeit wird sowohl von der Stiftung als auch vom Förderkreis Hélène de Beauvoir (Regensburg) angeboten.
Eine Ausstellung bzw. Retrospektive über Leben und Werk der Künstlerin findet ab Januar 2018 im Musée Würth (Elsass) statt (Vernissage am 28. Januar 2018). In diesem Zusammenhang ist auch eine Besichtigung des Wohnhauses und Ateliers der Künstlerin in Goxwiller (Elsass) geplant.

Interessent_innen mögen sich zunächst an die FONTE Stiftung, Frau Prof. Dr. Renate Kroll, Berlin, wenden (siehe Geschäftsstelle).

Ausschreibung eines großangelegten literatur-/kulturwissenschaftlichen Forschungsprojekts (Gender-Studies)

Ein Forschungsdesiderat besteht noch immer in der gezielt historischen Aufarbeitung des textuellen/kulturellen Beitrags von Autorinnen - vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Das systematisch anzugehende bzw. weiter zu betreibende "re-discovering and re-reading of women's texts" dürfte maßgeblich dazu beitragen, den bis heute gültigen literarischen Kanon sowie die mehr oder weniger sakrosankten Literaturgeschichten zu ergänzen und zu modifizieren. Wie es sich in manchen Einzel-Studien bereits abgezeichnet hat, wird das Verständnis von Kunst, Literatur, Kultur, von Epochen und Gesellschaften zu korrigieren sein - wenn der bisher noch weitgehend brachliegende Beitrag von Autorinnen (Literatinnen) berücksichtigt wird.
Dabei soll es nicht darum gehen, ein Differenzdenken heraufzubeschwören oder zu vertiefen, sondern um den überfälligen Aufbau einer unparteiischen, geschlechtergerechten Literatur- und Kulturwissenschaft.

Interessierte Professor_innen, Privatdozent_innen bzw. Postdoktorand_innen (vorzugsweise aus der Romanistik) wollen sich bitte direkt mit der Vorstandsvorsitzenden, Frau Prof. Dr. Renate Kroll (siehe Geschäftsstelle Berlin), in Verbindung setzen.

Publikation

Künstlerinnen schreiben. Ein Beitrag zur Kunsttheorie
Herausgeberinnen: Prof. Dr. Renate Kroll und Dr. Susanne Gramatzki
Reimer-Verlag Berlin (Dezember 2017)

In diesem Band werden die (autobiografischen) Schriften und theoretischen Beiträge von Künstlerinnen besprochen wie: Vigée Le Brun, Hagen Schwarz, Bashkirtseff, Werefkin, Modersohn-Becker, Berend-Corinth, Sandmann, Stepanova, Hepworth, Beauvoir, Bourgeois, Martin, Oppenheim, Abakanowicz, Export, (Nanne) Meyer.

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